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Archiv des
Bachensemble Luzern
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Bibliothek
2. Konzert Zyklus 2010
Sonntag, 13. Juni 2010,
17.00 Uhr Franziskanerkirche Luzern
Johann Sebastian Bach:
BWV 11 Lobet Gott
in seinen Reichen (Himmelfahrtsoratorium)
BWV 42 1 Sinfonia
BWV 172 Erschallet , ihr Lieder
Aline
Willi-Jayet, Sopran Regula
Brugos, Alt Reto
Hofstetter ,Tenor Ulrich-Simon
Eggimann , Bass
Orchester
des BACH ENSEMBLE LUZERN
Chor
des BACH
ENSEMBLE LUZERN
Franz
Schaffner; Leitung
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Himmelfahrt – Pfingsten |
BWV 11
Lobet Gott in seinen Reichen
(Himmelfahrtsoratorium)
Diese
11-sätzige, umfangreiche Kantate hat denselben
Kompositionsjahrgang wie das Weihnachtsoratorium: beide
stammen aus dem Jahr 1735. Die Stimmung trägt jene von
Ostern weiter mit grosser barocker Besetzung. Die
erzählenden Teile sind als Rezitative ausschliesslich
dem Tenor übertragen. Betrachtende, ja betende Elemente
finden wir in den Arien.
BWV
42,1 Sinfonia
Der
Eingangssatz zur Kantate BWV 42 «Am Abend desselbigen
Sabbaths» mag einem früher komponierten
Instrumentalkonzert entnommen sein. Das italienische
Concerto grosso ist Pate gestanden für diesen
Instrumentalsatz: Ein Trio mit zwei Oboen und Fagott
streiten (=concertieren) mit dem Tutti der Streicher. |
BWV 172
Erschallet, ihr Lieder
Diese
Kantate ist wohl einer der volkstümlichsten
Kompositionen Bachs. Der Eingangschor (am Schluss des
Werkes wiederholt) macht den Zugang zur Musik Bachs
leicht. Wie in den Werken zu Ostern und Himmelfahrt
dominiert ein festlicher Charakter die Musik.
Festlichkeit kann aber auch kammermusikalisch sein wie
diese Mittelsätze zeigen. Eingängige Melodik herrscht
überall vor und verantwortet mit, dass dieses Werk in
der Popularität der Bachschen Werke ganz obenauf
schwingt. Sie ist wie die im ersten Konzert aufgeführte
Palmsonntagskantate im Jahr 1714 in Weimar entstanden.
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Rezension aus der "NEUE LUZERNER
ZEITUNG" vom 15. Juni
2010
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Bach-Ensemble Luzern
Chor unter dem
Trompetengold
Grosses Solo für Pauken und Trompeten: Sie stellten das
Bach-Ensemble in Jubelwerken fast zu sehr in den Schatten.

Bild: Philipp Schmidli |
Das Bach-Ensemble Luzern
setzt diese Saison auf Werke, die den Komponisten von seiner
glanzvollsten Seite zeigen. So verhalf der Prunk mit Pauken und
Trompeten am Sonntag in der Franziskanerkirche Werken wie dem
Auferstehungsoratorium oder der Kantate «Erschallet, ihr Lieder» zu
imposanter Wirkung.
Die Aufführung zeigte allerdings, dass das auch zu Problemen führen
kann. So drohten die brillanten Trompeten mit ihrem durchdringenden
Glanz den Chor über weite Strecken zuzuschmettern. Klar, das macht
grossen Effekt, steht aber einem transparent-leichten Musizieren im
Weg, wie man es heute von Barockformationen gewohnt ist.
Starke Chorleistung
Die chorische Gestaltung selbst ging durchaus in diese Richtung.
Schon der Eingangschor des Oratoriums, das in Kürze die
Auferstehungsgeschichte erzählt und reflektiert, bestach durch
tänzelnde, ja leichtfüssig hingetupfte Stimmbewegungen. Wo der Chor
kompakt agierte, verschmolz er unter dem Glanz der Soprane zu einem
runden Vollklang.
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Und im vielstimmig
aufgefächerten Eingangschor zur Kantate hatten auch die
Männerstimmen die nötige Präsenz.
Bachs Musik hat den Vorteil, dass ihre Qualitäten über Fragen
der stilistischen Wiedergabe weitgehend erhaben sind. Dass es da
Ausnahmen gibt, zeigte sich in den solistischen Partien. Da
setzte Dirigent Franz Schaffner am Cembalo zwar schöne,
aufgeregt jubilierende Akzente. Aber in der Arie «Ach, bleibe
doch, mein liebstes Leben» drohte der musikalische Zusammenhang
über die Momente des Innehaltens auch einmal verloren zu gehen.
Ansonsten steuerten die Solisten hier wie dort individuelle
Akzente bei. Neben dem strahlenden Tenor von Reto Hofstetter als
rezitativischer Erzähler und dem beweglichen Bass von
Ulrich-Simon Eggimann sorgte vor allem (die eingesprungene)
Gabriela Bürgler mit der Altistin Regula Brugos für einen
innigen Höhepunkt.
urs.mattenberger[at]neue-lz.ch
Urs Mattenberger
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1. Konzert Zyklus 2010
Sonntag, 28. März 2010
17.00 Uhr Franziskanerkirche Luzern
Johann Sebastian Bach:
BWV 182 Himmelskönig
sei willkommen
BWV 35 1
Sinfonia
BWV 249
Osteroratorium
|
Rebecca
Ockenden
Sopran |
Regula
Urbanek
Alt |
Niklaus
Rüegg
Tenor |
Marc-Olivier Oetterli
Bass |
Orchester
des BACH ENSEMBLE LUZERN
Chor
des BACH
ENSEMBLE LUZERN
Franz
Schaffner; Leitung
|
Passion
– Auferstehung |
BWV 182
Himmelskönig , sei willkommen
Bachs
erste Anstellung von überregionaler Bedeutung war in
Weimar. Am Palmsonntag des Jahres 1714 erklang diese
Kantate dort zum ersten Mal, Bach war 29-jährig. Dem
Werk ist anzuhören, dass der junge Komponist
schwärmerische Texte gewählt und mit einer erlesenen
Instrumentierung gearbeitet hat. Die erzählenden und
betrachtenden Texte handeln vom Einzug in Jerusalem,
Palmsonntag eben.
Concerto BWV 35,1
Als
Bindeglied, wie es in allen drei Konzerten in der
Franziskanerkirche konzipiert ist, nimmt der Konzertsatz
aus der Kantate BWV 35 («Geist und Seele sind
verwirret») seinen Platz ein. Möglicherweise griff Bach
hier auf ein schon zuvor komponiertes Oboenkonzert
zurück. |
BWV 249 Osteroratorium
Die
Gegensätze zur obigen Kantate könnte man sich kaum
ausgeprägter vorstellen. Die ganz grosse Besetzung,
welche Bach aufzubieten vermag, tritt hier auf den
Plan. Betrachtendes und Hinterfragendes sind wir bei
den meisten Kantaten gewohnt. Nicht so in diesem
Osteroratorium. Dieses ist nach alter Sitte als
Osterspiel aufzufassen. Die Handlung wird nicht nur
vom Evangelisten vorgetragen, sondern auch singend
von den Jüngern und Frauen dargestellt. Neben
innehaltenden Arien überwiegen schwungvolle Sätze,
und sie verbreiten überschäumende Osterfreude.
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Rezension aus der NLZ
vom 30. März 2010
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Bach-Ensemble Luzern
Auferstehung begleitet von Pauken und Trompeten
|
Ostern ist auch die hohe
Zeit der geistlichen Musik. Mit barocker Pracht führte das
Bach-Ensemble Luzern Bachs Oster-Oratorium auf.
Bei allem
künstlerischen Anspruch der internationalen Spitzenensembles für
geistliche Musik, wie sie letzte Woche bei Lucerne Festival
nachhaltig zu erleben war, die Leidenschaft eines erfahrenen
Laienchores mag genauso gewinnend sein. Denn der Zugang ist bei
Letzterem ein ganz anderer: Nicht Spezialistentum, sondern
individuelles musikalisches Engagement prägen die Auseinandersetzung
mit Komponist und Werk. Exemplarisch dafür stand am Sonntag der
Auftritt des Bach-Ensembles Luzern in der Franziskanerkirche. Da gab
es bisweilen zwar einige interpretatorische Klippen zu umschiffen,
doch die Wiedergabe mit Bachs Kantate «Himmelskönig, sei willkommen»
und mit dem Oster-Oratorium überzeugte als schlüssiges, klangvolles
Ganzes.
Umsichtige Leitung
Vor
allem die barocke Opulenz im Oratorium, das das Ostergeschehen vor
dem leeren Grab Jesu beschreibt, schien den Ausführenden sehr gut zu
bekommen. Bach richtete 1725 in Leipzig aber auch üppig an, ergänzte
das Orchester mit Pauken und Trompeten, die sich in der Sinfonia
gleich herrlich in Szene setzte. Ihnen stand der Eingangschor
«Kommt, eilet und laufet, ihr flüchtigen Füsse» in nichts nach. Und
es wurde offensichtlich, worauf es Franz Schaffner, der das Ensemble
gewohnt umsichtig vom Cembalo aus leitete, bei seinen Choristen
ankam: auf Gestaltungswille und Luzidität. Dazu trugen die
Frauenstimmen im Schusschor nochmals viel bei.
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Präzise Solisten
Überhaupt gefiel das konzertante Element im Oster-Oratorium, etwa in
der feinsinnigen Arie «Seele, deine Spezereien» mit der anhaltend
virtuosen Soloflötistin. Schade, dass die Sopranistin Rebecca
Ockenden nur in diesem einen Stück solistisch zum Zuge kam. Das
Gleiche galt für den stimmlich präzisen Bassbariton MarcOlivier
Oetterli in der vorausgehenden Kantate. Zu steigern hingegen wussten
sich die Altistin Regula UrbanekSteinke und der Tenor Niklaus Rüegg
in der mehr nach aussen wirkenden musikalischen Dramaturgie des
Osterspiels.
Kantate zum Palmsonntag
Gefordert waren in der Palmsonntagskantate noch aus Bachs Weimarer
Zeit um 1714 Chor wie Orchester. Federnd schreitet die nun klein
besetzte Instrumentengruppe zu Beginn voran, beweglich haben auch
die Sängerinnen und Sänger bei ihrem ersten Einsatz anzuheben. Das
gelang, wie später auch der anspruchsvolle Continuo-Part in der
Tenor-Arie „Jesu, lass durch Wohl und Weh". Etwas an klanglicher
Stabilität und Durchhörbarkeit verloren die Wiedergabe einzig im
figurierten Passions-Choral.
DAVID KOCH
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5. Konzert Zyklus
2009
Sonntag, 20. Dezember
2009 18.30 Uhr KKL Luzern
Johann Christian Bach:
Gloria
Magnificat
Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert für Flöte und Harfe C-dur KV 299
Carl Ditters von Dittersdorf:
Konzert für Harfe und Orchester A-dur
|
Barbara
Böhi,
Sopran |
Regula
Steinke,
Mezzosopran |
Niklaus
Rüegg,
Tenor |
Peter
Brechbühler,
Bass |
|
Una
Prelle, Harfe |
Edith
Göpfert-Amrein, Flöte |
Franz
Schaffner, Leitung |
Orchester
des BACH ENSEMBLE LUZERN
Chor
des BACH
ENSEMBLE LUZERN
 |
Aus der NLZ vom
22.12.2009
Bach-Ensemble im KKL
Jüngster Bach-Sohn und
Mozart vereint
Chor, Solisten und
Musiker überzeugten am Weihnachtskonzert des Bach- Ensembles. Und
dann gabs noch ein wenig Verwirrung.
Das zum Teil verjüngte
Orchester des Bach-Ensembles nahm, in exponierten Streicherpassagen
intonatorisch noch leicht getrübt, im klangschönen und
differenzierten Vorspiel den nachfolgenden Choreinsatz gleichsam
vorweg. Auf Anhieb voll präsent, projizierte der Chor am
Sonntagabend das mächtige «Gloria in excelsis Deo» («Ehre sei Gott
in der Höhe») des jüngsten Bach-Sohnes Johann Christian in dem
praktisch bis auf den letzten Platz besetzten Saal.
Empfindsam war die
harmonische Überleitung ins bedachtsame «Et in terra pax» («Und
Friede auf Erden»). Dann der erste Einsatz der beiden Solisten
Barbara Böhi (Sopran) und Niklaus Rüegg (Tenor) mit dem Duett
Sopran-Tenor im |
«Laudamus te». Und
nach dem von Mezzosopran Regula Steinke würdevoll vorgetragenen
Dankgebet «Gratias agimus tibi propter magnam gloriam tuam» war
man so richtig eingestimmt in den gegenüber
dem grossen
Vater empfindsameren Stil des Sohnes. Und dann das: Franz
Schaffner unterbricht das Konzert, auf einem Roller wird unter
dem Applaus des Publikums die mächtige Harfe hineingeschoben, an
der Una Prelle mit dem Orchester das Harfenkonzert des
Mozart-Zeitgenossen Karl Ditters von Ditterdorf aufführt.
Verflogen war die so schön eingefangene Anfangsstimmung, leichte
Verwirrung machte sich breit.
Gloria in
abgetrennten Teilen
Es ist sinnvoll,
eingeübte Programmabläufe immer wieder zu überdenken, um den
Musikbetrieb lebendig zu erhalten. Die Absicht war hier, auf
engstem Raum zu zeigen, wie sich der Kompositionsstil des
Bach-Sohnes in Richtung Klassik und Mozart hin bewegte.
|
Dennoch: Besser wäre
gewesen, man hätte das in Mailand entstandene Gloria nicht
aufgeteilt, sondern als Ganzheit hören können, so wie das kurze,
erfrischend vital vorgetragene Magnificat am Schluss. So hatte
man sich zu gedulden, bis man zunächst den Mittelteil des Gloria
zu Gehör bekam, der besonders, erstmals mit Peter Brechbühler im
Terzett, schön gelang.
Wie überhaupt die
Ausführenden unter der geschmeidig fordernden Leitung Franz
Schaffners der kantablen Tonsprache in hohem Masse gerecht
wurden und ein rundes Klangbild mit feinen Sololeistungen
erzeugten. Geradezu verschwenderisch war dieses im Konzert für
Flöte, Harfe und Orchester KV 299 von W. A. Mozart, wo die
orchestereigene Flötistin Edith Göpfert und die Harfenistin Una
Prelle ein sich harmonisch ergänzendes Duo bildeten.
FRITZ SCHAUB
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4. Konzert Zyklus
2009
Sonntag, 8. November 2009,
17.00 Uhr Franziskanerkirche Luzern
C. Ph. E. Bach, 1714 -
1788:
Sonate Wq 161 "Sangineus
und melancholicus" für 2 Violinen und Bc
Trio-Sonate
in c “Sanguineus und Melancholicus”
- Allegretto - Presto
- Adagio
- Allegro
- Vivace
C. Ph. E. Bach:
Sonate g-moll für Violine
und Bc Wq 135
- Adagio
- Allegro
- Vivace
C. Ph. E. Bach:
Sonate g-moll für
Violoncello und Bc Wq 88
- Allegro
moderato
- Larghetto
- Allegro assai
Joh. Chr. Bach, 1735 -
1782:
Konzert für Cembalo, 2
Violinen und Violoncello op. VII, Nr. 5 Es-dur
- Allegro di molto
- Andante
- Allegro
Quartett des Bach Ensembles Luzern
|
Regula
Anderes,
Violine
|
Regula
Schwab,
Violine
|
Jürg
Eichenberger
Violoncello |
Franz
Schaffner,
Cembalo
/Leitung
|
|
Kammerkonzert: Quartett des Bach Ensemble Luzern
|
Das Jahr 1750,
Bachs Todesjahr, bedeutet in diesem Sinne eine
stilistische Zäsur: Er war der letzte, der noch die alte
Fugen-Schreibweise in aller Konsequenz gepflegt hatte.
So wirkten denn die Söhne in ganz Europa und hatten eine
andere Musik und andere Lebenspläne im Kopf als einst
ihr Vater: Wilhelm Friedemann (1710-1784) in Dresden und
Halle, Carl Philipp Emanuel (1714-1788) in Berlin und
Hamburg, Johann Christoph Friedrich (1732-1795) in
Bückeburg im Herzogtum Schaumburg-Lippe und Johann
Christian (1735-1782) in Mailand und London.
Johann Sebastian Bachs grosse Hoffnung war sein ältester
Sohn Wilhelm Friedemann gewesen. Aber es scheint, dass
Friedemann an diesen hohen Erwartungen, die man in ihn
setzte, gescheitert ist. Mit Unterstützung seines Vaters
erhielt er in Dresden die Organistenstelle an der
Sophienkirche, konnte aber trotz seines virtuosen
Orgelspiels nicht recht reüssieren. Seine Kompositionen
fanden keinen Anklang, und auch im gesellschaftlichen
Umgang muss er recht schwierig gewesen sein. 1746
siedelte er (wieder mit Unterstützung seines Vaters)
nach Halle über, ohne dort jemals richtig heimisch zu
werden. Nach etlichen Querelen mit der pietistisch
eingestellten Hallenser Obrigkeit quittierte er 18 Jahre
später seinen Dienst und versuchte, sich als
unabhängiger bürgerlicher Musiker zu etablieren – ein
Schritt, der (wie zwanzig Jahre später bei Mozart) mit
einem wirtschaftlichen Desaster endete.
1751
veröffentlichte Carl Philipp Emanuel Bach zwei
Kammermusikwerke, bei denen auf dem Titelblatt vermerkt
ist:
"zwei Trio, das erste für zwo Violinen und Bass, das
zweyte für 1 Querflöte, 1 Violine und Bass; bey welchen
beyden aber die eine von den Oberstimmen auch auf dem
Flügel gespielet werden kann"
ein Hinweis darauf, dass die alte barocke Praxis der
ad-libitum-Besetzung immer noch Gültigkeit besaß. Das
erste Trio (Wq 161a) trägt die programmatische
Überschrift: "Gespräch zwischen einem Sanguineo und
Melancholico".
In der
Vorrede führt Carl Philipp Emanuel aus, daß er hier
versucht habe,
"durch Instrumente etwas, so viel als möglich ist,
auszudrücken, wozu man sonst viel bequemer die
Singstimme und Worte brauchet. Es soll gleichsam ein
Gespräch zwischen einem Sanguineus und Melancholicus
vorstellen, welche in dem ganzen ersten, und bis nahe
ans Ende des zweyten Satzes, miteinander streiten, und
sich bemühen, einer den anderen auf seine Seite zu
ziehen; bis sie sich am Ende des zweyten Satzes
vergleichen, indem der Melancholicus endlich nachgiebt,
und des andern seinen Hauptsatz annimmt."
|
Die Musik
lebt von dem Wechsel der Gegensätze, von den abrupten
Stimmungsumschwüngen, der allmählichen Angleichung, bis
schließlich "beyde ihre Freundschaft befestigen, indem
alles was der eine macht, von dem andern, auch bis sogar
zur Verwechslung, nachgemacht wird." Zu Beginn
schlüsselt Carl Philipp Emanuel detailliert alle
Affekte, Gesten und Lautmalereien auf, deren die
Instrumentalmusik fähig ist – vom Brummen, Tändeln,
Bitten und Fragen bis hin zur Schwermut, Munterkeit,
Trauer usw. Im ersten Satz etwa weist er auf eine Stelle
hin mit folgender Erläuterung:
"Der M. fängt hier an, etwas nachzugeben und gehörig
zu antworten. Dieser sauere, obschon ganz kleine Schritt
kostet dem M. eine Generalpause, um auszuruhen und
wieder zu sich kommen zu können. Der S. fällt wieder ins
Wort und spottet des andern, indem er ihm seine
Gedancken lächerlich nachmacht ..."
Ähnlich wie ein halbes Jahrhundert zuvor Johann Kuhnau
in seinen "Biblischen Historien-Sonaten" versucht auch
Carl Philipp Emanuel zu beweisen, daß die
Instrumentalmusik durchaus in der Lage ist, eindeutig
bestimmbare Situationen und Gefühle zu beschreiben.
Allerdings muß er im Laufe der Zeit wohl eingesehen
haben, daß der Weg einer fest umrissenen Programmatik in
eine ästhetische Sackgasse führt; jedenfalls ist das
Trio im Oeuvre Carl Philipp Emanuels ein vereinzeltes
Experiment geblieben.
Als
Johann Sebastian Bach 1750 starb, lud Carl Philipp
Emanuel seinen Bruder Johann Christian ein, nach Berlin
zu kommen. Hier lernte der jüngste Bach-Sohn den
italienisch-neapolitanischen Opernstil kennen, die Werke
von Hasse, Graun und Agricola, die einen nachhaltigen
Eindruck bei ihm hinterließen. Mit 19 Jahren brach er
nach Italien auf – angeblich, weil er sich in eine
italienische Primadonna verliebt hatte, die auf dem Weg
in ihre Heimat war. In Italien konvertierte Johann
Christian zum Katholizismus, wurde Organist am Mailänder
Dom und siedelte 1762 nach England über, um die Stelle
des ersten Komponisten am Londoner King's Theatre
anzutreten. Gleichzeitig avancierte er zum "Music
master" der königlichen Familie: Er hatte den Kindern
Unterricht zu erteilen und war Kammermusik-Partner beim
abendlichen Musizieren. In späteren Jahren veranstaltete
er zusammen mit dem Gambisten Johann Friedrich Abel in
London die ersten öffentlichen Abonnementskonzerte, zu
denen jedermann Zutritt hatte, der ein Billet erwarb und
angemessen gekleidet war - ein Unternehmen, das nach
einigen erfolgreichen Jahren in Konkurs ging, so daß
Johann Christian den Lebensabend in Armut verbringen
mußte.
Die
kammermusikalischen Kompositionen von Johann Christian
Bach (wie auch die 1775 entstandenen Duette für zwei
Violinen ohne Bassbegleitung) sind meist aus
pädagogischen Absichten entstanden; es sind kurze,
gefällige Stücke ohne große technische Schwierigkeiten,
wie sie die aristokratische Schülerschaft liebte.
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3. Konzert Zyklus 2009
Sonntag, 27. September
2009, 17.00 Uhr Franziskanerkirche Luzern
Johann Christian Bach:
Credo breve
Johann Sebastian Bach:
BWV 109 Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben
BWV 161 Komm, du süsse Todesstunde
JAnna Schaffner, Alt;
Christaian Cantieni, Tenoer; Franz Schaffner,
Cembalo
Orchester
des BACH ENSEMBLE LUZERN
Chor
des BACH
ENSEMBLE LUZERN
Franz
Schaffner; Leitung
|
Barocker
Glaube |
BWV 109 Ich
glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben
Im Rahmen des 1. Leipziger Kantatenjahrgangs entstand um
17. Februar 1723 dieses Werk. Es erhält symmetrischen
Aufbau durch Chöre in den Rahmensaätzen und Arien, die
durch Rezitative verbunden werden. Die Zerrissenheit
zwischen Glaube und Zweifel dokumentiert sich in der
ersten Hälfte des Werkes, Schwanken zwischen
Mutlosigkeit und Hoffen dominieren das Geschehen. Ab dem
4. Satz richtet sich die positive, zuversichtliche
Stimmung wieder auf.
BWV 161 Komm, du süsse Todesstunde
Am 6. Oktober 1715 wurde diese, ebenfalls sechsteilige
Kantate in Weimar uraufgeführt. Das Werk ist von
besonderem Reiz: Der Klang zweier Blockflöten steht für
die stillen, verinnerlichten Töne. Das Lied „Herzlich
tut mich verlangen“ ist in allen Sätzen präsent, wenn
auch durch Variation die Erkenntlichkeit immer mehr
schwindet.
Eine typisch pietistische Grundhaltung prägt die
Aussage: durch das Ersehnen des Todes wird die
Gewissheit auf ein besseres Dasein in Aussicht gestellt.
|
Credo breve
Die Spuren der Originalstimmen des 1758 entstandenen
Werkes des jüngsten Bach-Sohnes führen nach Einsiedeln.
Von der Innerschweiz gingen Verbindungen der Klöster
über Bellinzona nach Mailand, wo dieses „Credo breve“
entstand.
Pikant vielleicht zu wissen, dass der „Mailänder Bach“ –
in dieser Stadt verbrachte er seine Lehrjahre – die
Organistenstelle am Mailänder Dom erhielt, nachdem er
zum Katholizismus konvertiert hatte. Dies übrigens zum
Missfallen seines lutheranischen Vaters…
In dieser Zeit wurden die Dimensionen der
Messevertonungen immer mehr ausgebaut, ein einzelner
Messeteil wie dieses Credo bekam Ausmasse, die den
liturgischen Rahmen sehr bald sprengten. Das
sechsteilige Credo, wie das im Weihnachtkonzert geplante
Gloria sind gelungene Beispiele dafür. Als Reaktion
erlebte man dann ganz gegenteilige Strömungen wie die
Missa brevis, die die Messeteile wieder in
konzentriertester Form verlangten.
|
2. Konzert Zyklus 2009
Sonntag, 28. Juni 2009,
17.00 Uhr Franziskanerkirche Luzern
C. Ph. E. Bach:
Die alte
Litanei Wq 204,1
C. Ph. E. Bach:
Die neue Litanei Wq 204, 2
C. Ph. E. Bach:
Cembalokonzert D-dur Wq 18
C. Ph. E. Bach:
Violoncellokonzert A-dur Wq 172
Jürg
Eichenberger, Violoncello; Franz Schaffner,
Cembalo
Orchester
des BACH ENSEMBLE LUZERN
Chor
des BACH
ENSEMBLE LUZERN
Franz
Schaffner; Leitung
|
Barocker
Glaube |
BWV 109 Ich
glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben
Im Rahmen des 1. Leipziger Kantatenjahrgangs entstand um
17. Februar 1723 dieses Werk. Es erhält symmetrischen
Aufbau durch Chöre in den Rahmensaätzen und Arien, die
durch Rezitative verbunden werden. Die Zerrissenheit
zwischen Glaube und Zweifel dokumentiert sich in der
ersten Hälfte des Werkes, Schwanken zwischen
Mutlosigkeit und Hoffen dominieren das Geschehen. Ab dem
4. Satz richtet sich die positive, zuversichtliche
Stimmung wieder auf.
BWV 161 Komm, du süsse Todesstunde
Am 6. Oktober 1715 wurde diese, ebenfalls sechsteilige
Kantate in Weimar uraufgeführt. Das Werk ist von
besonderem Reiz: Der Klang zweier Blockflöten steht für
die stillen, verinnerlichten Töne. Das Lied „Herzlich
tut mich verlangen“ ist in allen Sätzen präsent, wenn
auch durch Variation die Erkenntlichkeit immer mehr
schwindet.
Eine typisch pietistische Grundhaltung prägt die
Aussage: durch das Ersehnen des Todes wird die
Gewissheit auf ein besseres Dasein in Aussicht gestellt.
|
Credo breve
Die Spuren der Originalstimmen des 1758 entstandenen
Werkes des jüngsten Bach-Sohnes führen nach Einsiedeln.
Von der Innerschweiz gingen Verbindungen der Klöster
über Bellinzona nach Mailand, wo dieses „Credo breve“
entstand.
Pikant vielleicht zu wissen, dass der „Mailänder Bach“ –
in dieser Stadt verbrachte er seine Lehrjahre – die
Organistenstelle am Mailänder Dom erhielt, nachdem er
zum Katholizismus konvertiert hatte. Dies übrigens zum
Missfallen seines lutheranischen Vaters…
In dieser Zeit wurden die Dimensionen der
Messevertonungen immer mehr ausgebaut, ein einzelner
Messeteil wie dieses Credo bekam Ausmasse, die den
liturgischen Rahmen sehr bald sprengten. Das
sechsteilige Credo, wie das im Weihnachtkonzert geplante
Gloria sind gelungene Beispiele dafür. Als Reaktion
erlebte man dann ganz gegenteilige Strömungen wie die
Missa brevis, die die Messeteile wieder in
konzentriertester Form verlangten.
|
Vom BACH
ENSEMBLE aufgeführten Werke* (Bibliothek):
*Mehrere von unserem Ensemble
ebenfalls aufgeführten Werke sind in dieser Auflistung nicht enthalten,
da die Orchesternoten nur als
Leihmaterrial erhältlich sind.
Werke von Johan Sebastian Bach
|
Komponist BWV Werk
|
J. S. Bach |
1 |
Wie schön leuchtet der Morgenstern |
|
J. S. Bach |
2 |
Ach Gott, vom Himmel sieh da rein |
|
J. S. Bach |
3 |
Ach Gott wie manches Herzeleid |
|
J. S. Bach |
4 |
Christ lag in Todesbanden |
|
J. S. Bach |
5 |
Wo soll ich fliehen |
|
J. S. Bach |
6 |
Bleib bei uns, denn es will Abend |
|
J. S. Bach |
7 |
Christ unser Herr |
|
J. S. Bach |
10 |
Meine Seel erhebet der Herrn |
|
J. S. Bach |
11 |
Lobet Gott in seinen Reichen |
|
J. S. Bach |
12 |
Weinen klagen sorgen zagen |
|
J. S. Bach |
16 |
Herr Gott dich loben wir |
|
J. S. Bach |
18 |
Gleich wie der Regen |
|
J. S. Bach |
19 |
Es erhub sich ein Streit |
|
J. S. Bach |
20 |
O Ewigkeit du Donnerwort |
|
J. S. Bach |
21 |
Ich hatte viel Bekümmernis |
|
J. S. Bach |
22 |
Jesus nahm zu sich die Zwölfe |
|
J. S. Bach |
24 |
Ein ungefärbt Gemüte |
|
J. S. Bach |
26 |
Ach wie flüchtig |
|
J. S. Bach |
28 |
Gottlob! Nun geht das Jahr zu Ende |
|
J. S. Bach |
29 |
Wir danken dir, Gott, wir danken dir |
|
J. S. Bach |
30 |
Freue dich erlöste Schar |
|
J. S. Bach |
34 |
O ewiges Feuer |
|
J. S. Bach |
35 |
Geist und Seele wird verwirret |
|
J. S. Bach |
36 |
Schwingt freudig euch empor |
|
J. S. Bach |
37 |
Wer da glaubet und getaufet |
|
J. S. Bach |
38 |
Aus tiefer Not schrei ich zu dir |
|
J. S. Bach |
39 |
Brich dem Hungrigen dein Brot |
|
J. S. Bach |
42 |
Am Abend des selbigen Sabbats |
|
J. S. Bach |
44 |
Sie werden euch in ihren Bann tun |
|
J. S. Bach |
45 |
Es ist dir gesagt Mensch |
|
J. S. Bach |
47 |
Wer sich selbst erhöhet, der soll
erniedriget werden |
|
J. S. Bach |
48 |
Ich elender Mensch |
|
J. S. Bach |
51 |
Jauchzet Gott in allen Landen |
|
J. S. Bach |
52 |
Falsche Welt dir trau ich nicht |
|
J. S. Bach |
54 |
Widerstehe doch der Sünde |
|
J. S. Bach |
55 |
Ich armer Mensch, ich Sündenknecht |
|
J. S. Bach |
56 |
Ich will den Kreuzstab gerne tragen |
|
J. S. Bach |
60 |
O Ewigkeit du Donnerwort |
|
J. S. Bach |
61 |
Nun komm der Heiden Heiland |
|
J. S. Bach |
62 |
Nun komm der Heiden Heiland |
|
J. S. Bach |
63 |
Christen, ätzet diesen Tag |
|
J. S. Bach |
64 |
Sehet welch eine Liebe |
|
J. S. Bach |
65 |
Sie werden aus Saba alle kommen |
|
J. S. Bach |
67 |
Halt im Gedächtnis Jesum |
|
J. S. Bach |
69 |
Lobe den Herren meine Seele (Spätf.) |
|
J. S. Bach |
71 |
Gott ist mein König |
|
J. S. Bach |
72 |
Alles nur nach Gottes Willen |
|
J. S. Bach |
73 |
Herr wie du willt |
|
J. S. Bach |
74 |
Wer mich liebet |
|
J. S. Bach |
75 |
Die Elenden sollen essen |
|
J. S. Bach |
76 |
Die Elenden sollen essen |
|
J. S. Bach |
77 |
Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben |
|
J. S. Bach |
78 |
Jesu der du meine Seele |
|
J. S. Bach |
79 |
Gott der Herr ist Sonn und Schild |
|
J. S. Bach |
80 |
Ein feste Burg ist unser Gott |
|
J. S. Bach |
81 |
Jesus schläft, was soll ich hoffen |
|
J. S. Bach |
82 |
Ich habe genug |
|
J. S. Bach |
84 |
Ich bin vergnügt mit meinem Glücke |
|
J. S. Bach |
85 |
Ich bin ein guter Hirt |
|
J. S. Bach |
87 |
Bisher habt ihr nichts gebeten in
meinem Namen |
|
J. S. Bach |
93 |
Wer nur den lieben Gott |
|
J. S. Bach |
98 |
Was Gott tut das ist wohlgetan |
|
J. S. Bach |
99 |
Was Gott tut das ist wohlgetan |
|
J. S. Bach |
100 |
Was Gott tut das ist wohlgetan |
|
J. S. Bach |
103 |
Ihr werdet weinen und heulen |
|
J. S. Bach |
106 |
Gottes Zeit actus tragicus |
|
J. S. Bach |
106 |
Gottes Zeit actus tragicus |
|
J. S. Bach |
109 |
Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem
Unglauben |
|
J. S. Bach |
110 |
Unser Mund sei voll Lachens |
|
J. S. Bach |
127 |
Herr Jesu Christ, wahr`r Mensch |
|
J. S. Bach |
128 |
Auf Christi Himmelfahrt allein |
|
Komponist BWV Werk
|
J. S. Bach |
130 |
Herr Gott, dich loben wir alle |
|
J. S. Bach |
131 |
Aus der Tiefe rufe ich |
|
J. S. Bach |
132 |
Bereitet die Wege, bereitet die Bahn |
|
J. S. Bach |
133 |
Ich freue mich in dir |
|
J. S. Bach |
137 |
Lobe den Herren den mächtigen König |
|
J. S. Bach |
140 |
Wachet auf ruft uns die Stimme |
|
J. S. Bach |
143 |
Lobe den Herrn, meine Seele |
|
J. S. Bach |
144 |
Nimm, was dein ist, und gehe hin |
|
J. S. Bach |
146 |
Wir müssen durch viel Trübsal |
|
J. S. Bach |
147 |
Herz und Mund und Tat und Leben |
|
J. S. Bach |
149 |
Man singet mit Freuden vom Sieg |
|
J. S. Bach |
150 |
Nach dir Herr verlanget mich |
|
J. S. Bach |
156 |
Ich steh mit einem Fuss im Grab |
|
J. S. Bach |
158 |
Der Friede sei mit dir |
|
J. S. Bach |
159 |
Sehet wir gehn hinauf |
|
J. S. Bach |
161 |
Komm, du süsse Todesstunde |
|
J. S. Bach |
162 |
Ach, ich sehe, itzt, da ich zur
Hochzeit gehe |
|
J. S. Bach |
163 |
Nur jedem das Seine |
|
J. S. Bach |
168 |
Tue Rechnung Donnerwort |
|
J. S. Bach |
169 |
Gott soll allein mein Herze haben |
|
J. S. Bach |
171 |
Gott, wie dein Name, so ist auch dein
Ruhm |
|
J. S. Bach |
181 |
Leichtgesinnte Flattergeister |
|
J. S. Bach |
182 |
Himmelskönig sei willkommen |
|
J. S. Bach |
183 |
Sie werden euch in den Bann ziehn |
|
J. S. Bach |
184 |
Erwünschtes Freudenlicht |
|
J. S. Bach |
187 |
Es wartet alles auf dich |
|
J. S. Bach |
190 |
Singet dem Herrn |
|
J. S. Bach |
191 |
Gloria in excelsis Deo |
|
J. S. Bach |
198 |
Lass, Fürstin, lass doch einen Strahl |
|
J. S. Bach |
202 |
Weichet nur betrübte Schatten |
|
J. S. Bach |
205 |
Zerreisset, zersprenget, zertrümmert
die Gruft |
|
J. S. Bach |
208 |
Was mir behagt, ist nur die muntere
Jagd |
|
J. S. Bach |
211 |
Schweiget stille plaudert nicht |
|
J. S. Bach |
212 |
Mer han en neue Oberkeet |
|
J. S. Bach |
213 |
Lasst uns sorgen, lasst uns wachen |
|
J. S. Bach |
214 |
Tönet ihr Pauken! Erschallet,
Trompeten |
|
J. S. Bach |
225 |
Singet dem Herrn Motette |
|
J. S. Bach |
226 |
Der Geist hilft unser Schwachheit auf |
|
J. S. Bach |
227 |
Jesu, meine Freude |
|
J. S. Bach |
228 |
Fürchte dich nicht, ich bin bei dir |
|
J. S. Bach |
229 |
Komm Jesu komm |
|
J. S. Bach |
229 |
Komm Jesu komm |
|
J. S. Bach |
230 |
Lobet den Herrn alle Heiden Motette |
|
J. S. Bach |
233 |
Messe in F-Dur |
|
J. S. Bach |
234 |
Messe in A-Dur |
|
J. S. Bach |
235 |
Messe in g-moll |
|
J. S. Bach |
236 |
Messe in G-Dur |
|
J. S. Bach |
243 |
Magnificat D-Dur |
|
J. S. Bach |
245 |
Johannes-Passion |
|
J. S. Bach |
248 |
Weihnachtsoratorium |
|
J. S. Bach |
249 |
Osteroratorium |
|
J. S. Bach |
1046 |
1. Brandenburgisches Konzert |
|
J. S. Bach |
1048 |
3. Brandenburgisches Konzert |
|
J. S. Bach |
1051 |
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 |
|
J. S. Bach |
1052 |
Konzert d-moll |
|
J. S. Bach |
1053 |
Cembalokonzert E-Dur |
|
J. S. Bach |
1054 |
Cembalokonzert D-Dur |
|
J. S. Bach |
1055 |
Konzert in A-Dur für Oboe d'amore |
|
J. S. Bach |
1056 |
Cembalokonzert f-moll |
|
J. S. Bach |
1066 |
Ouvertüre Suite Nr. 1 |
|
J. S. Bach |
1067 |
Ouvertüre Orchestersuite h-moll |
|
J. S. Bach |
1068 |
Ouvertüre Orchestersuite in D |
|
J. S. Bach |
1069 |
Ouvertüre Suite Nr. 4 |
Stand:
23.02.2010 |
Werke anderer Komponisten
|
Komponist Werk
|
C.Ph. E. Bach |
Magnificat |
|
C.Ph. E. Bach |
Konzert A-Dur für Violoncello oder
Flöte oder Cembalo |
|
C.Ph. E. Bach |
Concerto per il Cembalo in D Wq 18 |
|
C.Ph. E. Bach |
Die alte Litanei (Wq 204,1) |
|
C.Ph. E. Bach |
Die neue Litanei (Wq 204,2) |
|
Joh.Ludwig Bach |
Die mit Tränen säen |
|
Joh.Bernhard Bach |
Overtüre in G / Orchestersuite Nr. 2 |
|
Wilhelm Fried. Bach |
Wie schön leuchtet der Morgenstern |
|
Willhelm Fried. Bach |
Heilig ist Gott / Lobet Gott unsern H |
|
Willhelm Fried. Bach |
Dies ist der Tag |
|
Willhelm Fried. Bach |
Erzittert und fallet (Osterkantate) |
|
Willhelm Fried. Bach |
O Wunder |
|
Joh.Christoph Friedr.Bach |
Sinfonia B-Dur (1794) |
|
Joh. Christian Bach |
Gloria in excelsis Deo
(Gloria in G-Dur) |
|
Joh. Christian Bach |
Sinfonia in D-dur op. 18 Nr. 4 |
|
Joh. Christian Bach |
Sinfonia |
|
Joh. Christian Bach |
Sinfonia für Doppelorchester Op. 18
Nr. 1 1. Orchester |
|
Joh. Christian Bach |
Sinfonia für Doppelorchester Op. 18
Nr. 1 2. Orchester |
|
Joh. Christian Bach |
Credo breve |
|
Joh. Christian Bach |
Magnificat (1758) |
|
Jan Dismas Zelenka |
Te deum in D |
|
W. A. Mozart |
Litaniae lauratanae |
|
W. A. Mozart |
Regina coeli |
|
W. A. Mozart |
Vesperae solennes de Dominica |
|
W. A. Mozart KV 299 |
Konzert in C f Flöte,
Harfe und Orchester |
|
A. Vivaldi |
Konzert für Piccoloblockflöte Str und
BC RV 443 |
|
A. Vivaldi |
Concerto Nr. 5 für Flöte Str und BC
opus X No. 5 RV 434 |
|
A. Vivaldi |
Concerto grosso Op.3 Nr.
8 |
|
A. Vivaldi |
Dixit Dominus in due Cori coro 1 |
|
A. Vivaldi |
Dixit Dominus ..... coro 2 |
|
A. Vivaldi |
Magnificat |
|
A. Vivaldi |
Introdutione e Gloria |
|
Felix Mendelssohn Bartholdy |
Wer nur den lieben Gott lässt walten |
|
Felix Mendelssohn Bartholdy |
Ach Gott vom Himmel sieh
da rein Choralkantate |
|
Jan Dismas Zelenka |
Litaniae Lauretanae
"Salus informorum" ZWV 152 |
|
Jan Dismas Zelenka |
Magnificat C-Dur |
|
Jan Dismas Zelenka |
Magnificat D-Dur |
|
Georg Philipp Telemann |
Hamburgische Trauermusik |
|
Jan Dismas Zelenka |
Missa ultimarum secunda: Missa Dei
Filii ZWV 20 |
|
Jan Dismas Zelenka |
Requiem D-Dur ZWV 46 |
|
G.Ph.Telemann |
Die Tageszeiten |
|
G.Ph.Telemann |
"Wassermusik" Ouverture C-Dur |
|
G.Ph.Telemann |
Musique de Table 3me Prod. |
|
Giuseppe Sammartini |
Concerto für Sopranblockflöte und
Streicher |
|
Corelli Arcangelo |
Concerto grosso g-moll
Weihnachtskonzert |
|
G. F. Händel |
Der Messias |
|
J. Haydn |
Konzert für Orgel und Orchester C-dur |
|
G. F. Händel |
Orgelkonzert Nr. 1 Op. 4 No. 1 |
|
Alessandro Scarlatti |
Passion nach dem Evangelisten Johannes |
|
A. Scarlatti |
Messa d. S. Cecilia |
|
A. Scarlatti |
Sinfonia Nr. 6 für Fl. Str. und BC
a-moll |
|
A. Scarlatti |
Sinfonia Nr. 10 für Fl. Str. und BC
a-moll |
|
A.Scarlatti |
Sinfonia Nr. 11 für Fl. Str. und BC
C-Dur |
|
G. F. Händel |
Johannespassion |
|
G. F. Händel |
Konzert in B-Dur für
Harfe (und Orgel?) und Orchester HWV 294 (294 op4/Nr.6) |
|
G. F. Händel |
Wassermusik Suiten 1 bis
3 HW 348-350 |
|
G. F. Händel |
Dettinger Te Deum |
|
G. F. Händel |
Concerto Grosso op.3 Nr.
1 |
|
G. F. Händel |
Concerto Grosso op.3 Nr.
3 |
|
G. F. Händel |
Concerto Grosso op.3 Nr.
6 |
|
G. F. Händel |
Concerto Grosso g-moll op. 6 nr. 6 |
|
M.A.Charpentier |
In navitatem Domini canticum
Weihnachtskonz H 314 |
|
M.A.Charpentier |
Messe de minnuit H 9 |
|
M.A.Charpentier |
Suite für
Streichorchester CON35 |
|
M.A.Charpentier |
Pour un reposoir Suite
für Streicher und B.c. |
|
M.A.Charpentier |
Te Deum H 146 |
|
M.A.Charpentier |
Laudate Dominum Coro I |
|
|
Laudate Dominum Coro II |
|
Karl Ditters von
Dittersdorf |
Konzert für Harfe und
Orchester |
Stand: 23.02.2010 |
Download:
Orchesternoten Datenbank pdf
Die
Orchesternoten zu diesen Werken sind in der Bibliothek des Bachensemble
Luzern.
Auskunft über Ausleihe der Werke erteilt
der Bibliothekar
last updatet
15.06.10
|